Die nationalen Leitmedien und ihr Beitrag auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit

Referentin: Renate Dillmann
UNI Köln |  Hauptgebäude | Hörsaal VIII

Die Bombardierung von Krankenhäusern wird mal als völkerrechtswidriges Kriegsverbrechen, mal als unvermeidlicher Kollateralschaden und gelegentlich sogar als legitimes Kriegsmittel dargestellt. Es gibt „brutale, völkerrechtswidrige Angriffskriege“, die mit medialer Empörung belegt werden, während andere als „Missionen“, „Einsätze“ oder „humanitäre Interventionen“ dargestellt und oft mit Zustimmung begleitet werden. Tote sind nicht gleich Tote und Flüchtende nicht gleich Flüchtende – es kommt darauf an, wer wo stirbt und wer woher flüchtet.

Renate Dillmann, Journalistin und Autorin, bekannt vom „Real existierenden Wahnsinn“ beim Podcast-Sender 99:1, hat mit ihrem neuen Buch ein zentrales Thema der politischen Linken bearbeitet: Medienkritik.

Sie untersucht darin auch die Fragen, wie die Medien die öffentliche Wahrnehmung von Konflikten und Kriegen beeinflussen und wie nationale Feindbilder zur Herstellung von Kriegstüchtigkeit beitragen. Wie entstehen die jeweiligen Narrative? Und wie kommt es, dass in der oft gefeierten freien Presse der Bundesrepublik ein ziemlich eintöniger Konsens über bestimmte Themen herrscht?

Gegen die weit verbreitete Ansicht, dass die Medien die Bürger lediglich manipulieren, stellt Dillmann die wichtige Frage, warum sowohl Journalisten aus freien Stücken die vorherrschenden Narrative verbreiten als auch die Bürger die offensichtlichen Widersprüche in der medialen Berichterstattung akzeptieren.

Wir laden euch herzlich zu einer hoffentlich spannenden Diskussion mit Renate Dillmann ein.

Ostermarsch Köln

Ostermarsch 2025 in Köln (als Tagesabschluss des Ostermarsches Rhein-Ruhr 2025), Demonstration und Kundgebung „Friedensfähig statt Kriegstüchtig! Für eine demokratische, zivile und soziale Zeitenwende – Kriege beenden, Aufrüstung stoppen!“:

Auftakt: 14 Uhr, Alter Markt (neuer Ort) Redner*innen: Matthias Jochheim (IPPNW), Janine Deling (DGB), Katharina Niebergall (Junge GEW NRW), Thomas Stiefel (Connection), Ulrich Thoden (MdB Die Linke), Musik: Shelly Quest!, anschl. Demozug, [Flyer siehe hier], VA: Kölner Friedensforum, Ostermarsch Komittee Rhein-Ruhr

Ukraine-Krieg – Hintergründe und Perspektiven

Veranstaltung mit Petra Erler Mitautorin des Buches „Der lange Weg zum Krieg

Die Kriegsgefahr war seit 80 Jahren nie mehr so hoch wie heute

Die Forderung ,,Nie wieder Krieg“ ist heute aktueller denn je.
Die Ukraine ist heute in einer schwierigeren Situation denn je zu vor.
Im April 2O22 gab es in Istanbul ein fast vertragsreifes  Waffenstillstandsabkommen, was vom Westen nicht gewünscht war. Heute sind die Bedingungen für die Ukraine schlechter denn je.
Aber kann eine Lösung jetzt in immer weiterer Aufrüstung bestehen? Wohl kaum, wenn man nicht einen 3. Weltkrieg riskieren will.

Frieden, Freiheit und Einheit

Großdemo mit Korso zum Thema Frieden, Freiheit und Einheit

Gemeinsam Brücken bauen, statt Mauern errichten.

Das Team-Hennef lädt euch ein:

Auf dem Programm steht
Redebeiträge, Musik und Mahnwache

Krieg an sieben Fronten

Vortrag und Diskussion mit Karin Leukefeld, Nahostexpertin

Palästina – Gaza, Westjordanland – Libanon, Syrien, Irak, Jemen, Iran. Wie Israel und seine westlichen Partner die Staaten Westasiens verwüsten

Der Vernichtungskrieg Israels gegen die Palästinenser, der sich in Gaza vor den Augen der Welt ereignet und kein Ende nimmt, hatte im Herbst 2024 auch den Libanon erfasst. Mit dem Umbruch in Syrien und der Machtübernahme der islamistischen „Allianz zur Befreiung der Levante“ Hayat Tahrir al-Sham (HTS) im Dezember 2024, weitet Israel seinen Einfluss in dem Land aus und droht dem Irak, Jemen und Iran ebenfalls mit Krieg. Die Missachtung sämtlicher UN-Resolutionen, IGH Beschlüsse Menschen- sowie Völkerrecht durch Israel demonstriert die heuchlerische Doppelmoral des sogen „Wertewestens“ und fügt dadurch der UN Charta sowie den Mechanismen die nach dem Ende des 2. Weltkrieges weitere Kriege verhindern sollten schweren Schaden zu.

Es gibt viele Fragen:
● Gibt es einen Ausweg? ● Sind die Länder der Region, ihre Geschichte, ihre Kultur, ihr Wissen vor der israelisch-westlichen Verwüstung zu retten? ● Wer kann vermitteln? ● Wie kann die beschämende Komplizenschaft (nicht nur) der deutschen Regierung bei den Kriegen in der Region offengelegt und überwunden werden? ● Welche Rolle hat die UNO?

Zwecks einer optimalen Planung ist eine freiwillige Reservierung hier gerne erwünscht. Um Spenden wird gebeten. Vielen Dank!

Flugblatt zur Veranstaltung ist hier erhältlich.

Aufruf zum Autokorso

Komme zahlreich zum Autokorso und unterstütze den Frieden und die Verständigung mit Russland.