Der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf Venezuela zeigt einmal mehr, wie die Mächtigste dieser Welt ihr Marktradikalismus vorantreiben.
Seit 1945 ist Europa Amerikas Hinterhof und somit dessen 53. Staat. D. h. wir, die Europäer, haben seit 80 Jahren mit einer ferngesteuerten diktierten Politik (Dr. Werner Rügemer, Verhängnisvolle Freundschaft) aus den USA zu tun. Bis auf ein Paar Ausnahmen wie General Charles de Gaulle, Willy Brandt, und aktueller Viktor Orban, Emmanuel Macron (beide mit der Ablehnung Mercosur) kaum einer europäischen Staatslenker traut sich zu, den USA Paroli zu geben.
Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?!
Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren.
Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot. Die UN-Charta verbietet die Androhung und den Einsatz von Gewalt in den Beziehungen zwischen Staaten.
Unabhängig davon, wie man den venzolanischen Präsidenten Maduro und seine Politik bewertet, ist seine Verschleppung ein grober Verstoß gegen internationales Recht gegen die Menschenrechte. Die USA betreiben eine zivilisationsferne Politik der Destabilisierung und Kolonisierung gegenüber ihnen nicht genehmen Staaten. Neueste Belege hierfür sind die von US-Präsident Trump angedrohte Entmachtung des gewählten kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro sowie die US-amerikanischen Ansprüche auf eine Annexion Grönlands.
Angesichts des Angriffs der USA auf Venezuela bekräftigen wir unsere Überzeugung, dass sich, wie in den zweihundert Jahren der Unabhängigkeitsgeschichte, der unerschütterliche Wille des venezolanischen Volkes und sein Recht auf Selbstbestimmung durchsetzen werden. (…)
Wir rufen die Völker, die künstlerischen und intellektuellen Gemeinschaften, die sozialen Bewegungen und die Regierungen in Lateinamerika, der Karibik und der ganzen Welt dringend dazu auf, eine militante und wirksame Solidarität mit Venezuela zu aktivieren. Dies ist kein isolierter Angriff, sondern ein Schlag gegen die Souveränität aller Völker und ein gefährlicher Präzedenzfall für die Menschheit. Wir müssen einen globalen Protest, eine kritische intellektuelle Debatte und politischen Druck organisieren, um diesen Raubkrieg zu stoppen.“
Der Aufruf stammt vom Netzwerk von lateinamerikanischen Intellektuellen, Künstlern und sozialen Bewegungen zur Verteidigung der Menschheit (Cubaminrex-REDH)
„Seit 2014 wurden mehr als 1.000 UCMs (unliterale Zwangsmaßnahmen/ US-Sanktionen) und andere Straf- und Restriktionsmaßnahmen gegen Venezuela verhängt, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Ölindustrie und andere Produktionszweige sowie auf den Außenhandel des Landes hatten. (…) Laut UNICEF führten die Beschränkungen für Lebensmittelimporte in Venezuela zwischen 2016 und 2022 zu einem stetigen Anstieg der Unterernährung, wobei über 2,5 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen waren.“
(„Imperialist War and Feminist Resistance in the Global South“, Studie des Tricontinantel Instituten)
Der von den EU flankierte US-Imperialismus tötet – täglich und weltweit. Alleine 500 000 Menschen sterben jedes Jahr an den den Sanktionen, die vor allem von den US und der EUmenschen- und völkerrechtswidrig verhängt werden. Der Wirtschaftskrieg übertrifft noch die Millionen Toten der US geführten Kriege der letzten Jahrzehnte.
Der westliche Neoliberalismus hat keine Zukunft. Solidarität mit Venezuela heißt der Charta der Vereinten Nationen, dem Selbstbestimmungsrechtder Völker und einem global kooperativen und menschenwürdigen Zusammenleben den Boden zu bereiten.
Immer öfter versucht die Herrschaft und seine Helfer (Medien und Politik) die Geschichte an ihrem Gusto zu passen, oder sie umzudeuten.
Deshalb ist es wichtig, dass eine Erinnerung an die Propaganda, die vor achtzig Jahren von den Faschisten mörderisch gefördert wurde, jährlich Bundesweit stattfindet.
Diese Geschichte darf keinen Wiederholungsfall werden.
Deshalb komme bitte zu dieser Gedenkveranstaltung in der AntoniterCitykirche an der Schildergasse am Dienstag, 27. Januar 2026 um 18 Uhr, setzt ein großes Zeichen für Frieden!
Programm: Grußwort Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend Sprecher*innen Renate Fuhrmann, Klaus Nierhoff, Laura Suderland Musik Akiko Ahrendt, Violine und Leonhard Huhn, Saxofon
Mahngang zum Rautenstrauch-Joest-Museum
Es spricht Dr. Anna Brus
Weitere detaillierten Informationen bekommst du hier.
Während in Frankreich am 18. September 2025 600.0001 Bürger (0,8 Prozent der gesamten Bevölkerung Frankreichs2) auf die Straßen gegen den Sozialabbau gegangen sind, gingen am 3. Oktober „Zigtausende“ in Berlin3 für den Frieden durch die Stadt. Die Frage ist: Was versteht man unter „zigtausende“? 1.000, 10.000 oder 100.000?
Es ist wieder Zeit, ein Zeichen zu setzen: der Völkermord und die illegale Besatzung in Palästina müssen beendet werden!
Mit einem neuen, zweiten Manifest, starten wir hiermit eine große Mobilisierung zu Frieden und Freiheit für Palästina. Am Freitag, dem 3. Oktober um 17 Uhr lasst uns – analog zum 9. Mai – wieder zeitgleich in allen Ländern auf dem europäischen Kontinent und möglichst in der ganzen Welt, in dutzenden Sprachen mit einem performativen Sprechakt aus unseren Fenstern, auf unseren Balkonen, auf unseren Plätzen und auf den großen Demonstrationen, die an diesem Tag in vielen Städten stattfinden werden, ein Manifest für Palästina proklamieren.
Im Oktober 2025 beteiligt sich die Bundeswehr wieder am NATO-Manöver „Steadfast Noon“. Dabei wird explizit der Einsatz von Atomwaffen geübt! Im Mittelpunkt steht der Fliegerhorst Nörvenich bei Köln. Ohne Rüstung Leben ruft auf zur Demonstration und Kundgebung „NATO-Atomkriegsmanöver 2025 stoppen!“
Ein kostenloser Shuttle-Bus wird wieder vom Busbahnhof Düren (Nordausgang Hauptbahnhof Düren) zum Veranstaltungsort fahren. Weitere Informationen folgen.
Bundesweite Demonstration am 3. Oktober in Berlin auf dem Bebelplatz und Stuttgart auf dem Schlossplatz
Ein breites Bündnis aus Friedensinitiativen und -organisationen drängt am 3. Oktober 2025 auf die Straße. Weit über 300 Organisationen, Initiativen und Parteien rufen zur Demonstration in Berlin und Stuttgart auf. Gemeinsam werden wir ein deutliches Zeichen für Frieden, gegen Hochrüstung und Kriege, gegen die Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen, für die Beendigung des Völkermords an den Palästinenserinnen und Palästinensern, gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Militarisierung von Bildung, Hochschulen und Gesundheitswesen sowie die damit verbundenen Kürzungen im Sozialbereich setzen.
Für weitere Informationen wie zum Beispiel Mitfahrmöglichkeiten klicke bitte hier.