Während in Frankreich am 18. September 2025 600.0001 Bürger (0,8 Prozent der gesamten Bevölkerung Frankreichs2) auf die Straßen gegen den Sozialabbau gegangen sind, gingen am 3. Oktober „Zigtausende“ in Berlin3 für den Frieden durch die Stadt. Die Frage ist: Was versteht man unter „zigtausende“? 1.000, 10.000 oder 100.000?
Digitalisierung macht auch vor unserer Gesundheit nicht Halt – und sie verspricht viel: Effizienz, bessere Versorgung, Fortschritt. Doch was passiert, wenn aus Gesundheitsdaten ein wirtschaftlich begehrter Rohstoff wird? Wenn die Einführung digitaler Lösungen vor allem eines ist: alternativlos?
In unserer Veranstaltung mit Dr. Stefan Streit nehmen wir die elektronische Patientenakte (ePA) und ihre Rolle im geplanten europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) unter die Lupe. Was bedeutet es, wenn Patient.innendaten zum Motor der Datenökonomie werden – und dabei grundlegende Fragen zu Transparenz, Datenschutz und Mitbestimmung unbeantwortet bleiben?
Eine Veranstaltung für alle, die wissen wollen: Kann Digitalisierung im Gesundheitswesen gelingen – ohne Grundrechte und Vertrauen aufs Spiel zu setzen?
Wir als NachDenkSeiten-Gesprächskreis Köln wollen uns auch dieses Jahr wieder zusammen mit den Kölner Friedensfreunden* an der Demonstration zum Antikriegstag beteiligen.
Kommt bitte zahlreich mit Friedensfahnen oder selbstgemalten Friedensbotschaften!
Frieden schaffen – Aufrüstung stoppen! Gemeinsam für internationale Solidarität und Einhaltung des Völkerrechts
13:30 Auftaktkundgebung am Heumarkt
Anschließend gemeinsame Demo mit dem Camp von Rheinmetall Entwaffnen zum Chlodwigplatz und gemeinsame Kundgebung
Abschließend: Musik und Kultur für den Frieden auf dem Chlodwigplatz, mit Livemusik, Friedensgedichten und Vorstellung von politischen Initiativen gegen Militarisierung in Köln
Mit Reden von:
Ulrich Schneider, Historiker, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten
Ludo De Brabander, belgische Friedensbewegung (VREDE.be)
José Nivoi, Sprecher des Autonomen Hafenarbeiterkollektivs (Collettivo Autonomo Lavoratori Portuali, CALP) in Genua (angefragt)
Mögliche Lösungsstrategien Die Gesundheitspolitik steckt seit Corona in der finanziellen und strategischen Krise. Ob Krankenhausreform, Krankenhausschließungen oder die Folgen der verfehlten Pandemiepolitik – bei Lösungsvorschlägen für die strukturellen Probleme des Gesundheitssystems herrscht Fehlanzeige.
Prof. Mathias Schrappe und Dr. Mona Aranea analysieren einige Problemfelder und präsentieren Vorschläge und Strategien zur Bewältigung der Misere. Lidija Rukavina, Ärztin für Allgemeinmedizin und BSW – Kandidatin für den Kölner Stadtrat berichtet über die Affäre um die Coronaprotokolle der Stadt Köln, welche von Dr. René Roederstein beantragt wurden.
Die Beiträge eröffnen einen dringend notwendigen Diskursraum:
1) Krankenhausschließungen gefährden die Versorgung: Aktuelles zur Krankenhausreform, Prof. Mathias Schrappe
2) Corona-Aufarbeitung: Politik der kleinen Schritte oder Totgeburt?! Dr. Mona Aranea
3) Vertuschung und Verschleppung: Wo bleiben die Coronaprotokolle der Stadt Köln? Lidija Rukavina
Ja zu Frieden und internationaler Solidarität. Bald ist es so weit und wir treffen uns auf der großen Friedensdemonstration in Berlin. Die Zusage von Ralf Stegner brachte uns zusätzliche Aufmerksamkeit in den Medien und durchbrach das Totschweigen unseres Anliegens etwas.
„Die erste von drei ‚Entwicklungen‘, die laut WEF stattfinden müssen, bevor sich die Welt zu ihrer Orwell’schen Vision von ‚intelligenten und nachhaltigen Städten‘ entwickeln kann, ist die Einhaltung von Einschränkungen unserer Freiheit. Darin heißt es:
Die drei Übel der Gesellschaft Aus dem Artikel (Free21.org) über die Grundsatzrede (1) Dr. Martin Luther King Jr. in Chicago am 31. August auf der „National Conference on New Politics“, die er am 31. August 1967 im Chicago Coliseum gehalten hatte „Die drei Übel – die „dreifache Krankheit, die von Anfang an in unserer Gesellschaft gelauert hat (2)“ – sind „die Krankheit des Rassismus, des übertriebenen Materialismus und des Militarismus“, habe ich drei Passagen genommen, die den kontinuierlichen Zustand der drei Übel der Gesellschaft schildern.