Erinnern – Eine Brücke für die Zukunft

Immer öfter versucht die Herrschaft und seine Helfer (Medien und Politik) die Geschichte an ihrem Gusto zu passen, oder sie umzudeuten. 

Deshalb ist es wichtig, dass eine Erinnerung an die Propaganda, die vor achtzig Jahren von den Faschisten mörderisch gefördert wurde, jährlich Bundesweit stattfindet.

Diese Geschichte darf keinen Wiederholungsfall werden.

Deshalb komme bitte zu dieser Gedenkveranstaltung in der AntoniterCitykirche an der Schildergasse am Dienstag, 27. Januar 2026 um 18 Uhr, setzt ein großes Zeichen für Frieden!

Programm:
Grußwort Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend
Sprecher*innen Renate Fuhrmann, Klaus Nierhoff, Laura Suderland
Musik Akiko Ahrendt, Violine und Leonhard Huhn, Saxofon
Mahngang zum Rautenstrauch-Joest-Museum
Es spricht Dr. Anna Brus

Weitere detaillierten Informationen bekommst du hier.

A Single Day

Film über Gewissensentscheidung junger Soldaten

Der Film zeigt, wie der 18-jährige Larry Colburn 1968 eine Gewissensentscheidung traf – und während des My-Lai-Massakers den Befehl verweigerte, um vietnamesische Zivilisten zu retten.

Larry steht exemplarisch für junge Menschen, die vor dieser Entscheidung stehen. Seine Tat rettete Leben, aber er zahlte einen Preis, der ihn sein Leben lang nicht mehr losließ. Sein Vater war Soldat in der Normandie und kehrte traumatisiert zurück – Larry wusste, was Krieg bedeutet.

Im Film sagt heute Connor, Larrys Sohn:

„Überlegt es euch gut. Die Politiker schicken nicht ihre Kinder. Es interessiert sie einen Scheiß, wenn ihr in den Krieg ziehen müsst.“ Donnerstag, 5.2.2026, 20 Uhr – Kölner Filmhaus, Trailer und Infos Resistance Film

Krieg oder Frieden, Deutschland vor der Entscheidung

Der Gesprächskreis NachDenkSeiten Düsseldorf lädt ein:

Als Redner sind Dr.Erich Vad, Brigadegeneral a. D. & Thomas Geisel BSW-EU-Abgeordneter eingeladen.

Dr. Erich Vad hat im Herbst mit Dr. Klaus von Dohnanyi (SPD) den Bestseller „Krieg oder Frieden. Deutschland vor der Entscheidung“ publiziert.

Über das Buch und seine Thesen diskutieren er und Thomas Geisel, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Abgeordneter des BSW im EU-Parlament.

In Zeiten wachsender internationaler Spannungen und zunehmend konfrontativer politischer Rhetorik setzen Klaus von Dohnanyi und Erich Vad mit ihrem Buch „Krieg oder Frieden. Deutschland vor der Entscheidung“ ein klares Zeichen für Vernunft, Diplomatie und strategisches Denken.

Ein zentraler Gedanke ihres Gesprächs dreht sich um ihre Forderung nach Rückbesinnung auf Diplomatie als prioritäres Mittel zur Konfliktlösung. Stärke bedeute nicht Eskalation, sondern Dialogbereitschaft, politische Klugheit und Verantwortung. Sicherheitspolitik dürfe sich nicht auf militärische Abschreckung beschränken, sondern müsse aktiv gestaltet werden, mit dem Ziel, dem potenziellen Gegner auch (s)ein Interesse und seine Vorteile eines Friedens zu vermitteln.

Europa neu denken

Die Anwälte für Aufklärung laden ein:

Patrik Baab, Prof. Dr. Ulrike Guérot – Moderation Flavio von Witzleben

Während die Rede vom Niedergang Europas weltweit zu einem geflügelten Wort geworden ist, befindet sich der europäische Kontinent selbst in einer tiefen geistigen Krise. Es mangelt an einer Fähigkeit, die eigene Lage zu begreifen und so einer auf Selbstzerstörung programmierten Politik eine neue Vision der eigenen Zukunft entgegenzusetzen. Da die bestehenden Institutionen strukturell nicht in der Lage sind, den Kurs zu korrigieren, wurde bereits vielfach die Gründung eines unabhängigen Think Tanks angedacht.

Tickets bitte hier buchen.

Der genaue Veranstaltungsort wird den Teilnehmern ca. 2 – 3 Tage vor der Veranstaltung per E-Mail bekannt gegeben.

Krefelder Friedensappell

Kunst und Wissenschaft für den Frieden

Im Seidenweberhaus wurde 1980 der „Krefelder Appell“ verfasst, – in einer ähnlich bedrohlichen Situation politischer Konfrontation wie heute. Er wurde damals von über 4 Mio. Menschen unterschrieben, begleitet von großen Friedensdemonstrationen und Veranstaltungen „Künstler für den Frieden“.
Daran wollen wir anknüpfen, um den „Berliner Appell“ bekannter zu machen, der am 3.10.2024 nach der großen Friedensdemonstration in Berlin initiiert wurde und der sich gegen die Stationierung von amerikanischen, atomar bestückbaren Mittelstreckenraketen richtet, die 2026 in Deutschland stationiert werden sollen.

Prominente aus Kultur, Musik, Kirche, Theater, Kunst und Wissenschaft unterstützen unser friedenspolitisches Anliegen am 25. Oktober mit ihrem Beitrag (Musik, Rede oder Video-Grußbotschaft).