Vielleicht waren sie noch Kinder, oder mit dem Wiederaufbau des Landes konfrontiert. 1945 war Deutschland fast vollständig durch den Krieg zerstört, die Kriegsschaden omnipräsent und das Ergebnis eines Schlachtrufes nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“.
„Warum wir uns den Aufruf der 70 + gegen Militarisierung verlassen sollten“ weiterlesenDie NATO – das Verteidigungsbündnis, das nie eins war
Veranstaltung von „Aufruf 70+ gegen Militarisierung und Kriegsdienst“

Die USA gründeten 1949 die NATO, um dem angeblichen Expansionsdrang der Sowjetunion Schranken zu setzen. Obwohl 1990 die Sowjetunion zerfiel und sich der Warschauer Pakt auflöste, blieb die NATO erhalten, erweiterte sich sogar um die osteuropäischen Staaten in Richtung Russland, das erneut zum Feind erklärt wurde.
Die USA bauen seitdem Militärstützpunkte in Osteuropa auf, auch in Ländern wie dem Kosovo, das weder NATO- noch EU-Mitglied ist, und führen weltweit neue Kriege, mit oder ohne eine jeweilige „Allianz der Willigen“. Die europäischen NATO-Mitglieder verdoppeln derzeit auf Trumps Aufforderung hin ihre Militärbudgets. Über die Geschichte der NATO und die Möglichkeiten des Widerstands gegen die Militarisierung.
Dr. Werner Rügemer wird zu diesem Thema referieren.
Organisierter Diebstahl Venezuela
Der Völkerrechtswidrige Angriff auf Venezuela durch die USA beweist einmal mehr, dass der Hegemon vor nichts zurückschreckt.
Ein Vortrag von Carsten Hanke
Die Kirsche auf der Sahnetorte ist mit der Entführung seines Präsidenten Nicolás Maduro passiert. Ohne Belege bezeichnen ihn die USA als einen Drogenhändler und Verbrecher, während er sich selbst als gekidnappt und Kriegsgefangenen bezeichnet. Er hat sich vor einem New Yorker Gericht für nicht schuldig erklärt und lehnt die Anklage ab.
Ist Donald Trumps „America First“-Kurs ein Rückzug in den Isolationismus oder der Beginn einer aggressiven neuen Globalisierungswelle?
Trump bezieht sich in seiner „Nationalen Sicherheitsstrategie“ vom Dezember 2025 auf die Monroe-Doktrin. Sie stammt von 1823, als der US-Gründungsstaat noch am Anfang seiner weiteren Expansion stand, in Nordamerika, und die europäischen Kolonialmächte raushalten beziehungsweise vertreiben wollte. Aber das Monroe-Prinzip besagt: Aus allen neu zu erobernden Gebieten müssen alle Feinde und Konkurrenten vertrieben werden!
Venezuela zählt zum Hinterhof der USA. Und dann gelten alle möglichen Sicherheitsgründe, um Süd-Amerikanische Länder wie Venezuela oder Kuba als direkte Bedrohung für die USA zu schildern. Das was wir in jeden Fall erleben ist eine Renaissance des Absolutismus.

Dieses Thema sowie weitere Themen über Süd-Amerika wird uns Carsten Hanke (Präsident der GeFIS) im Rahmen eines Vortrags vorführen.
Wir freuen uns sehr über deine Teilnahme!
Um eine optimal Organisation zu gewährleisten ist deine Reservierung erbeten! Eine Spende ist willkommen.
Hände weg von Venezuela
und von der Rest der Welt!
von Thierry
Der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf Venezuela zeigt einmal mehr, wie die Mächtigste dieser Welt ihr Marktradikalismus vorantreiben.
Seit 1945 ist Europa Amerikas Hinterhof und somit dessen 53. Staat. D. h. wir, die Europäer, haben seit 80 Jahren mit einer ferngesteuerten diktierten Politik (Dr. Werner Rügemer, Verhängnisvolle Freundschaft) aus den USA zu tun. Bis auf ein Paar Ausnahmen wie General Charles de Gaulle, Willy Brandt, und aktueller Viktor Orban, Emmanuel Macron (beide mit der Ablehnung Mercosur) kaum einer europäischen Staatslenker traut sich zu, den USA Paroli zu geben.

Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?!
Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren.
Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot. Die UN-Charta verbietet die Androhung und den Einsatz von Gewalt in den Beziehungen zwischen Staaten.
Unabhängig davon, wie man den venzolanischen Präsidenten Maduro und seine Politik bewertet, ist seine Verschleppung ein grober Verstoß gegen internationales Recht gegen die Menschenrechte. Die USA betreiben eine zivilisationsferne Politik der Destabilisierung und Kolonisierung gegenüber ihnen nicht genehmen Staaten. Neueste Belege hierfür sind die von US-Präsident Trump angedrohte Entmachtung des gewählten kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro sowie die US-amerikanischen Ansprüche auf eine Annexion Grönlands.
In Kooperation mit JSW NRW (Jugendbündnis Sahra Wagenknecht), SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend), Friedensbündnis NRW und Friedensforum Düsseldorf
Als Mitglied im Bundestag für BSW wird Christian Leye die Kundgebung als Redner unterstützen.
USA raus aus Venezuela

Angesichts des Angriffs der USA auf Venezuela bekräftigen wir unsere Überzeugung, dass sich, wie in den zweihundert Jahren der Unabhängigkeitsgeschichte, der unerschütterliche Wille des venezolanischen Volkes und sein Recht auf Selbstbestimmung durchsetzen werden. (…)
Wir rufen die Völker, die künstlerischen und intellektuellen Gemeinschaften, die sozialen Bewegungen und die Regierungen in Lateinamerika, der Karibik und der ganzen Welt dringend dazu auf, eine militante und wirksame Solidarität mit Venezuela zu aktivieren. Dies ist kein isolierter Angriff, sondern ein Schlag gegen die Souveränität aller Völker und ein gefährlicher Präzedenzfall für die Menschheit. Wir müssen einen globalen Protest, eine kritische intellektuelle Debatte und politischen Druck organisieren, um diesen Raubkrieg zu stoppen.“
Der Aufruf stammt vom Netzwerk von lateinamerikanischen Intellektuellen, Künstlern und sozialen Bewegungen zur Verteidigung der Menschheit (Cubaminrex-REDH)
„Seit 2014 wurden mehr als 1.000 UCMs (unliterale Zwangsmaßnahmen/ US-Sanktionen) und andere Straf- und Restriktionsmaßnahmen gegen Venezuela verhängt, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Ölindustrie und andere Produktionszweige sowie auf den Außenhandel des Landes hatten. (…) Laut UNICEF führten die Beschränkungen für Lebensmittelimporte in Venezuela zwischen 2016 und 2022 zu einem stetigen Anstieg der Unterernährung, wobei über 2,5 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen waren.“
(„Imperialist War and Feminist Resistance in the Global South“, Studie des Tricontinantel Instituten)
Der von den EU flankierte US-Imperialismus tötet – täglich und weltweit. Alleine 500 000 Menschen sterben jedes Jahr an den den Sanktionen, die vor allem von den US und der EU menschen- und völkerrechtswidrig verhängt werden. Der Wirtschaftskrieg übertrifft noch die Millionen Toten der US geführten Kriege der letzten Jahrzehnte.
Der westliche Neoliberalismus hat keine Zukunft. Solidarität mit Venezuela heißt der Charta der Vereinten Nationen, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und einem global kooperativen und menschenwürdigen Zusammenleben den Boden zu bereiten.
Erinnern – Eine Brücke für die Zukunft

Immer öfter versucht die Herrschaft und seine Helfer (Medien und Politik) die Geschichte an ihrem Gusto zu passen, oder sie umzudeuten.
Deshalb ist es wichtig, dass eine Erinnerung an die Propaganda, die vor achtzig Jahren von den Faschisten mörderisch gefördert wurde, jährlich Bundesweit stattfindet.
Diese Geschichte darf keinen Wiederholungsfall werden.
Deshalb komme bitte zu dieser Gedenkveranstaltung in der AntoniterCitykirche an der Schildergasse am Dienstag, 27. Januar 2026 um 18 Uhr, setzt ein großes Zeichen für Frieden!
Programm:
Grußwort Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend
Sprecher*innen Renate Fuhrmann, Klaus Nierhoff, Laura Suderland
Musik Akiko Ahrendt, Violine und Leonhard Huhn, Saxofon
Mahngang zum Rautenstrauch-Joest-Museum
Es spricht Dr. Anna Brus
Weitere detaillierten Informationen bekommst du hier.
A Single Day
Film über Gewissensentscheidung junger Soldaten
Der Film zeigt, wie der 18-jährige Larry Colburn 1968 eine Gewissensentscheidung traf – und während des My-Lai-Massakers den Befehl verweigerte, um vietnamesische Zivilisten zu retten.
Larry steht exemplarisch für junge Menschen, die vor dieser Entscheidung stehen. Seine Tat rettete Leben, aber er zahlte einen Preis, der ihn sein Leben lang nicht mehr losließ. Sein Vater war Soldat in der Normandie und kehrte traumatisiert zurück – Larry wusste, was Krieg bedeutet.
Im Film sagt heute Connor, Larrys Sohn:
„Überlegt es euch gut. Die Politiker schicken nicht ihre Kinder. Es interessiert sie einen Scheiß, wenn ihr in den Krieg ziehen müsst.“ Donnerstag, 5.2.2026, 20 Uhr – Kölner Filmhaus, Trailer und Infos Resistance Film
Der Spannungsfall, der Schulstreik und die Lösung
von Thierry
Wie schon viele anderen unter seinen Kollegen und Kolleginnen hat ein CDU Bundestags-mitglieder namens Roderich Kiesewetter aus der Geschichte seines Landes gar keine Lektion gezogen, es sei denn, er will die dunkle Zeit dieser Geschichte wiederholen.

Krieg oder Frieden, Deutschland vor der Entscheidung
Der Gesprächskreis NachDenkSeiten Düsseldorf lädt ein:
Als Redner sind Dr.Erich Vad, Brigadegeneral a. D. & Thomas Geisel BSW-EU-Abgeordneter eingeladen.
Dr. Erich Vad hat im Herbst mit Dr. Klaus von Dohnanyi (SPD) den Bestseller „Krieg oder Frieden. Deutschland vor der Entscheidung“ publiziert.
Über das Buch und seine Thesen diskutieren er und Thomas Geisel, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Abgeordneter des BSW im EU-Parlament.
In Zeiten wachsender internationaler Spannungen und zunehmend konfrontativer politischer Rhetorik setzen Klaus von Dohnanyi und Erich Vad mit ihrem Buch „Krieg oder Frieden. Deutschland vor der Entscheidung“ ein klares Zeichen für Vernunft, Diplomatie und strategisches Denken.
Ein zentraler Gedanke ihres Gesprächs dreht sich um ihre Forderung nach Rückbesinnung auf Diplomatie als prioritäres Mittel zur Konfliktlösung. Stärke bedeute nicht Eskalation, sondern Dialogbereitschaft, politische Klugheit und Verantwortung. Sicherheitspolitik dürfe sich nicht auf militärische Abschreckung beschränken, sondern müsse aktiv gestaltet werden, mit dem Ziel, dem potenziellen Gegner auch (s)ein Interesse und seine Vorteile eines Friedens zu vermitteln.

