Protest gegen die Schließung des Russischen Generalkonsulats in Bonn!
Diplomatie statt Konfrontation, Dialog statt Isolation! Die geplante Schließung ist der falsche Weg.

Gerade in Krisenzeiten braucht es diplomatische Kanäle, Konsulardienste für die Bürger und Räume für Verständigung.
Brücken baut man nicht ab!
Kommt vorbei, setzt ein Zeichen für Verhandlungen, Frieden und Vernunft!
Wir vom NachDenkSeiten-Gesprächskreis Köln demonstrieren zusammen mit den Kölner Friedensfreunden unter dem Motto
„Wir wollen in Frieden mit Russland leben“
vom Friesenplatz, Ende am Büze (Bürgerzentrum) Ehrenfeld.
Wir sammeln uns am Friesenplatz unter / hinter diesem Banner

Also, nur wer sich regt lebt nicht verkehrt!

Wir sollten friedenstüchtig werden
Frieden mit Diplomatie
Es reden Major a. D. Florian D. Pfaff und Alexandra Motschmann u. v. a.
Schutz von Leben
Wirtschaftliche Entwicklung
Sicherheit und Stabilität
Schutz von Familien und Gesellschaft
In Köln am Bahnhofsvorplatz
Veranstaltung des BSW Rheinberg zum Thema -Vom Sozialstaat zum Kriegsstaat- statt. Der Referent ist Werner Rügemer.
Demos in Wiesbaden und Grafenwöhr

Auch die Friedens- und Zukunftswerkstatt und der Bundesausschuss Friedensratschlag rufen mit zahlreichen Partnerorganisationen für den 30. Mai 2026 zu Demos in Wiesbaden und Grafenwöhr auf. Zusammen stellen wir uns gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa!
Das „Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung“ und weitere Initiativen rufen auf zu einer großen Demonstration, die von möglichst vielen Gruppen und Friedensaktivisten unterstützt werden soll.
Die Auftaktkundgebung findet am Samstag, 30. Mai 2025 um 12:30 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof und in Grafenwöhr (Bayern) um 13:00 Uhr am Stadtpark statt.
Nach einer Demonstration durch Wiesbaden soll gegen 14:30 Uhr die Abschlusskundgebung auf dem Kranzplatz stattfinden.
Mittelstreckenwaffen, nirgends! Keine „Dark Eagle“ und „Tomahawk“ in Grafenwöhr, Befehlskommando in Wiesbaden auflösen!
Im Jahr 2024 vereinbarte (ohne jegliche parlamentarische oder gesellschaftliche Debatte) die deutsche mit der US-amerikanischen Regierung die Rückkehr von US-Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden. Nach über 35 Jahren, in denen diese gefährlichen Waffen aus Europa verbannt waren, soll 2026 ihre Stationierung beginnen, voraussichtlich auf dem Truppen-übungsplatz Grafenwöhr in der bayrischen Oberpfalz. Die Steuerung erfolgt über den Militärstandort Wiesbaden und eine Kommandozentrale im Stadtteil Mainz-Kastel. Über den Einsatz entscheidet der US-Präsident – also derzeit der unberechenbare Donald Trump. Welche Folgen das haben kann, zeigt die Reaktion des Iran auf die US-Bombardierungen: Alle US-Militärbasen in den umliegenden Ländern sind zu Angriffszielen geworden. Wir wollen nicht, dass so etwas auch in Wiesbaden und Grafenwöhr geschieht!
Vielleicht waren sie noch Kinder, oder mit dem Wiederaufbau des Landes konfrontiert. 1945 war Deutschland fast vollständig durch den Krieg zerstört, die Kriegsschaden omnipräsent und das Ergebnis eines Schlachtrufes nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“.
„Warum wir uns den Aufruf der 70 + gegen Militarisierung verlassen sollten“ weiterlesen
Wie verweigern und Warum?

Viele von euch bekommen gerade Post zur neuen Wehrerfassung und einen Link bzw. QR-Code zum digitalen Fragebogen für den neuen Wehrdienst.
Und auf einmal stellt sich die Frage: Was jetzt?
Ignorieren?
Widersprechen?
Kriegsdienst verweigern – und wenn ja, wie und wann?
Lasst uns darüber sprechen, wie ihr reagieren könnt –
allein oder gemeinsam, leise oder laut, online oder auf der Straße.
Darüber disku eren wir mit einem Vertreter der DFG/VK – Deutschen Friedensgesellschaft /Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen.
Seit über 100 Jahren stellt sie eine Frage, die auch euch betrifft:
Wie erreichen wir eine friedliche Gesellschaft?
Werbematerial:
– Flugblatt Schüler (PDF)
– Aufruf 70+ Gegen Militarisierung (PDF)
Veranstaltung von „Aufruf 70+ gegen Militarisierung und Kriegsdienst“

Die USA gründeten 1949 die NATO, um dem angeblichen Expansionsdrang der Sowjetunion Schranken zu setzen. Obwohl 1990 die Sowjetunion zerfiel und sich der Warschauer Pakt auflöste, blieb die NATO erhalten, erweiterte sich sogar um die osteuropäischen Staaten in Richtung Russland, das erneut zum Feind erklärt wurde.
Die USA bauen seitdem Militärstützpunkte in Osteuropa auf, auch in Ländern wie dem Kosovo, das weder NATO- noch EU-Mitglied ist, und führen weltweit neue Kriege, mit oder ohne eine jeweilige „Allianz der Willigen“. Die europäischen NATO-Mitglieder verdoppeln derzeit auf Trumps Aufforderung hin ihre Militärbudgets. Über die Geschichte der NATO und die Möglichkeiten des Widerstands gegen die Militarisierung.
Dr. Werner Rügemer wird zu diesem Thema referieren.

Angesichts des Angriffs der USA auf Venezuela bekräftigen wir unsere Überzeugung, dass sich, wie in den zweihundert Jahren der Unabhängigkeitsgeschichte, der unerschütterliche Wille des venezolanischen Volkes und sein Recht auf Selbstbestimmung durchsetzen werden. (…)
Wir rufen die Völker, die künstlerischen und intellektuellen Gemeinschaften, die sozialen Bewegungen und die Regierungen in Lateinamerika, der Karibik und der ganzen Welt dringend dazu auf, eine militante und wirksame Solidarität mit Venezuela zu aktivieren. Dies ist kein isolierter Angriff, sondern ein Schlag gegen die Souveränität aller Völker und ein gefährlicher Präzedenzfall für die Menschheit. Wir müssen einen globalen Protest, eine kritische intellektuelle Debatte und politischen Druck organisieren, um diesen Raubkrieg zu stoppen.“
Der Aufruf stammt vom Netzwerk von lateinamerikanischen Intellektuellen, Künstlern und sozialen Bewegungen zur Verteidigung der Menschheit (Cubaminrex-REDH)
„Seit 2014 wurden mehr als 1.000 UCMs (unliterale Zwangsmaßnahmen/ US-Sanktionen) und andere Straf- und Restriktionsmaßnahmen gegen Venezuela verhängt, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Ölindustrie und andere Produktionszweige sowie auf den Außenhandel des Landes hatten. (…) Laut UNICEF führten die Beschränkungen für Lebensmittelimporte in Venezuela zwischen 2016 und 2022 zu einem stetigen Anstieg der Unterernährung, wobei über 2,5 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen waren.“
(„Imperialist War and Feminist Resistance in the Global South“, Studie des Tricontinantel Instituten)
Der von den EU flankierte US-Imperialismus tötet – täglich und weltweit. Alleine 500 000 Menschen sterben jedes Jahr an den den Sanktionen, die vor allem von den US und der EU menschen- und völkerrechtswidrig verhängt werden. Der Wirtschaftskrieg übertrifft noch die Millionen Toten der US geführten Kriege der letzten Jahrzehnte.
Der westliche Neoliberalismus hat keine Zukunft. Solidarität mit Venezuela heißt der Charta der Vereinten Nationen, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und einem global kooperativen und menschenwürdigen Zusammenleben den Boden zu bereiten.