Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?!

Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren.

Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot. Die UN-Charta verbietet die Androhung und den Einsatz von Gewalt in den Beziehungen zwischen Staaten.

Unabhängig davon, wie man den venzolanischen Präsidenten Maduro und seine Politik bewertet, ist seine Verschleppung ein grober Verstoß gegen internationales Recht gegen die Menschenrechte. Die USA betreiben eine zivilisationsferne Politik der Destabilisierung und Kolonisierung gegenüber ihnen nicht genehmen Staaten. Neueste Belege hierfür sind die von US-Präsident Trump angedrohte Entmachtung des gewählten kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro sowie die US-amerikanischen Ansprüche auf eine Annexion Grönlands.

In Kooperation mit JSW NRW (Jugendbündnis Sahra Wagenknecht), SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend), Friedensbündnis NRW und Friedensforum Düsseldorf

Als Mitglied im Bundestag für BSW wird Christian Leye die Kundgebung als Redner unterstützen. 

USA raus aus Venezuela

Angesichts des Angriffs der USA auf Venezuela bekräftigen wir unsere Überzeugung, dass sich, wie in den zweihundert Jahren der Unabhängigkeitsgeschichte, der unerschütterliche Wille des venezolanischen Volkes und sein Recht auf Selbstbestimmung durchsetzen werden. (…)

Wir rufen die Völker, die künstlerischen und intellektuellen Gemeinschaften, die sozialen Bewegungen und die Regierungen in Lateinamerika, der Karibik und der ganzen Welt dringend dazu auf, eine militante und wirksame Solidarität mit Venezuela zu aktivieren. Dies ist kein isolierter Angriff, sondern ein Schlag gegen die Souveränität aller Völker und ein gefährlicher Präzedenzfall für die Menschheit. Wir müssen einen globalen Protest, eine kritische intellektuelle Debatte und politischen Druck organisieren, um diesen Raubkrieg zu stoppen.“

Der Aufruf stammt vom Netzwerk von lateinamerikanischen Intellektuellen, Künstlern und sozialen Bewegungen zur Verteidigung der Menschheit (Cubaminrex-REDH)

„Seit 2014 wurden mehr als 1.000 UCMs (unliterale Zwangsmaßnahmen/ US-Sanktionen) und andere Straf- und Restriktionsmaßnahmen gegen Venezuela verhängt, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Ölindustrie und andere Produktionszweige sowie auf den Außenhandel des Landes hatten. (…) Laut UNICEF führten die Beschränkungen für Lebensmittelimporte in Venezuela zwischen 2016 und 2022 zu einem stetigen Anstieg der Unterernährung, wobei über 2,5 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen waren.“ 

(Imperialist War and Feminist Resistance in the Global South“, Studie des Tricontinantel Instituten)

Der von den EU flankierte US-Imperialismus tötet – täglich und weltweit. Alleine 500 000 Menschen sterben jedes Jahr an den den Sanktionen, die vor allem von den US und der EU menschen- und völkerrechtswidrig verhängt werden. Der Wirtschaftskrieg übertrifft noch die Millionen Toten der US geführten Kriege der letzten Jahrzehnte.

Der westliche Neoliberalismus hat keine Zukunft. Solidarität mit Venezuela heißt der Charta der Vereinten Nationen, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und einem global kooperativen und menschenwürdigen Zusammenleben den Boden zu bereiten.

Erinnern – Eine Brücke für die Zukunft

Immer öfter versucht die Herrschaft und seine Helfer (Medien und Politik) die Geschichte an ihrem Gusto zu passen, oder sie umzudeuten. 

Deshalb ist es wichtig, dass eine Erinnerung an die Propaganda, die vor achtzig Jahren von den Faschisten mörderisch gefördert wurde, jährlich Bundesweit stattfindet.

Diese Gesichte darf keinen Wiederholungsfall werden.

Deshalb komme bitte zu dieser Gedenkveranstaltung in der AntoniterCitykirche an der Schildergasse am Dienstag, 27. Januar 2026 um 18 Uhr, setzt ein großes Zeichen für Frieden!

Programm:
Grußwort Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend
Sprecher*innen Renate Fuhrmann, Klaus Nierhoff, Laura Suderland
Musik Akiko Ahrendt, Violine und Leonhard Huhn, Saxofon
Mahngang zum Rautenstrauch-Joest-Museum
Es spricht Dr. Anna Brus

Weitere detaillierten Informationen bekommst du hier.

A Single Day

Film über Gewissensentscheidung junger Soldaten

Der Film zeigt, wie der 18-jährige Larry Colburn 1968 eine Gewissensentscheidung traf – und während des My-Lai-Massakers den Befehl verweigerte, um vietnamesische Zivilisten zu retten.

Larry steht exemplarisch für junge Menschen, die vor dieser Entscheidung stehen. Seine Tat rettete Leben, aber er zahlte einen Preis, der ihn sein Leben lang nicht mehr losließ. Sein Vater war Soldat in der Normandie und kehrte traumatisiert zurück – Larry wusste, was Krieg bedeutet.

Im Film sagt heute Connor, Larrys Sohn:

„Überlegt es euch gut. Die Politiker schicken nicht ihre Kinder. Es interessiert sie einen Scheiß, wenn ihr in den Krieg ziehen müsst.“ Donnerstag, 5.2.2026, 20 Uhr – Kölner Filmhaus, Trailer und Infos Resistance Film

Krieg oder Frieden, Deutschland vor der Entscheidung

Der Gesprächskreis NachDenkSeiten Düsseldorf lädt ein:

Als Redner sind Dr.Erich Vad, Brigadegeneral a. D. & Thomas Geisel BSW-EU-Abgeordneter eingeladen.

Dr. Erich Vad hat im Herbst mit Dr. Klaus von Dohnanyi (SPD) den Bestseller „Krieg oder Frieden. Deutschland vor der Entscheidung“ publiziert.

Über das Buch und seine Thesen diskutieren er und Thomas Geisel, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Abgeordneter des BSW im EU-Parlament.

In Zeiten wachsender internationaler Spannungen und zunehmend konfrontativer politischer Rhetorik setzen Klaus von Dohnanyi und Erich Vad mit ihrem Buch „Krieg oder Frieden. Deutschland vor der Entscheidung“ ein klares Zeichen für Vernunft, Diplomatie und strategisches Denken.

Ein zentraler Gedanke ihres Gesprächs dreht sich um ihre Forderung nach Rückbesinnung auf Diplomatie als prioritäres Mittel zur Konfliktlösung. Stärke bedeute nicht Eskalation, sondern Dialogbereitschaft, politische Klugheit und Verantwortung. Sicherheitspolitik dürfe sich nicht auf militärische Abschreckung beschränken, sondern müsse aktiv gestaltet werden, mit dem Ziel, dem potenziellen Gegner auch (s)ein Interesse und seine Vorteile eines Friedens zu vermitteln.

Europa neu denken

Die Anwälte für Aufklärung laden ein:

Patrik Baab, Prof. Dr. Ulrike Guérot – Moderation Flavio von Witzleben

Während die Rede vom Niedergang Europas weltweit zu einem geflügelten Wort geworden ist, befindet sich der europäische Kontinent selbst in einer tiefen geistigen Krise. Es mangelt an einer Fähigkeit, die eigene Lage zu begreifen und so einer auf Selbstzerstörung programmierten Politik eine neue Vision der eigenen Zukunft entgegenzusetzen. Da die bestehenden Institutionen strukturell nicht in der Lage sind, den Kurs zu korrigieren, wurde bereits vielfach die Gründung eines unabhängigen Think Tanks angedacht.

Tickets bitte hier buchen.

Der genaue Veranstaltungsort wird den Teilnehmern ca. 2 – 3 Tage vor der Veranstaltung per E-Mail bekannt gegeben.

Krefelder Friedensappell

Kunst und Wissenschaft für den Frieden

Im Seidenweberhaus wurde 1980 der „Krefelder Appell“ verfasst, – in einer ähnlich bedrohlichen Situation politischer Konfrontation wie heute. Er wurde damals von über 4 Mio. Menschen unterschrieben, begleitet von großen Friedensdemonstrationen und Veranstaltungen „Künstler für den Frieden“.
Daran wollen wir anknüpfen, um den „Berliner Appell“ bekannter zu machen, der am 3.10.2024 nach der großen Friedensdemonstration in Berlin initiiert wurde und der sich gegen die Stationierung von amerikanischen, atomar bestückbaren Mittelstreckenraketen richtet, die 2026 in Deutschland stationiert werden sollen.

Prominente aus Kultur, Musik, Kirche, Theater, Kunst und Wissenschaft unterstützen unser friedenspolitisches Anliegen am 25. Oktober mit ihrem Beitrag (Musik, Rede oder Video-Grußbotschaft).

 

Kuba im Belagerungszustand durch die USA

Aktuelle Lage, Herausforderungen und Perspektiven

Referent: Dr. Edgar Göll, Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher

Zum Inhalt:
Die derzeitige Versorgungslage in Kuba ist dramatisch und die staatlichen Institutionen tun was sie können, aber zugleich intensiviert die Trump-Regierung ihre erbarmungslose Blockadepolitik in direkter und indirekter Weise.

Und dennoch widersteht die kubanische Gesellschaft dieser Politik der Erstickung, wenngleich nur unter schmerzlichen Einbußen. Das internationale Umfeld wird aufgrund der völkerrechtswidrigen Vorgehensweise der USA zunehmend bedrohlich, doch Kuba vernetzt sich als Reaktion darauf noch stärker mit den Ländern des Globalen Südens.

Alte Feuerwache Köln – großes Forum
Mehr Informationen zu der Veranstaltung kannst du hier erhalten.