Ist der Mensch wirklich so naiv und lethargisch, dass er seine Umgebung nicht mehr „analog“ wahrnehmen kann oder will? Oder, hat er sich mit der Situation der kognitiven Kriegstreiberei abgefunden? Oder, vielleicht wird er sogar diese bald sehr aktiv unterstützen, indem er zu den Kriegern an der Front gehören will?

Die Ideologie des bösen Russen hat nur in der Medien- und Presselandschaft, bei unseren Regierenden und in der Rüstungsindustrie ein starkes Echo gefunden. Sie propagieren diese Ideologie als morgen ein Russe vor unserer Tür stehen würde.
Jeden Tag öffne ich meine Tür in der Hoffnung mal einen vernünftigen Wesen namens Homo Sapiens – egal ob Russe oder andere – in meiner Wohnung zu empfangen. Die Tatsache ist, dass meine Hoffnung kaum ein Echo findet. Das lässt mich zum Schluss kommen, dass wir mehr denn je für das, was wir noch „Frieden“ nennen, schnellst möglich etwas tun müssen. „Frieden“ bedeutet weit mehr als Widerstand gegen „Krieg“ leisten.
Das bedeutet, dass wir, wie fast immer, zusammenleben wollen. Und wir wollen überhaupt nicht das, was die von Oben sich vorgestellt haben, und von uns wollen: Ein widerstandsloses Objekt!
Zwar, wurden sie, die von Oben, von uns angeblich „demokratisch“ gewählt, um als Vertreter unserer Bedürfnisse in unserem Rechtsstaat zu handeln, aber, die Devise bleibt für unsere Vertreter*innen stets die Gleiche: Ich handele erst für mich, dann für meine Clique, und vielleicht noch ganz wenig für die, die mir mithilfe ihrer Stimmen zu ihrem Vertreter gewählt haben.
Das ist den deren Begriff von demokratischem Rechtsstaat und sozialer Marktwirtschaft. Dieser Begriff schmeckt mir und vielen anderen gar nicht mehr. Statt einer funktionierenden Daseinsvorsorge fallen immer mehr soziale Komponente in unserer Gesellschaft auseinander. Während dessen reiben sich die Kanonenhersteller die Hände wegen voller Auftragsbücher. Ja, das Geschäft mit dem Tot lässt die Gewinne zwei Mal sprudeln.
Das einzige Land in der europäischen Union, das dank seiner Regierungs-präsidenten Pedro Sanchez einen demokratischen und friedlichen Weg1 betreten ist, heißt Spanien. Hat Westeuropa die Lektionen aus seiner blutigen Geschichte überhaupt gezogen?
Ich und ganz bestimmt viele andere wollen diese asozialen Volksvertreter*innen europaweit nicht mehr dulden. Die Zeit ist Reif mit lauter und starker Stimme das Manifest des European Peace Project für den Frieden zu lesen. Egal, ob an deinem Fenster, auf deinem Balkon oder noch besser auf einem öffentlichen Platz. Lust dich zu filmen dabei? Dann tue das bitte am Samstag, 9. Mai 2026 exakt um 17 Uhr und schicke bitte deine Aufnahme hier bei der Anmeldung deiner Performance beim European Peace Project. Warum an diesem Datum? Vor achtzig Jahren feierte Europa den Befreiungstag.
Weitere Werbematerial wie ein Plakat DIN A3 (75 DPI) kannst du bitte hier herunterladen und selbstverständlich drucken lassen. Hänge bitte das Plakat an deinem Fenster oder irgendwo anders, dar wo man es gut sehen kann. So erreichst du direkt in deiner Nähe weitere Unterstützer*innen. Möchtest du eine höhere Auflösung (300 DPI)? Dann schreibe mich bitte so schnell wie möglich hier an.
Einen Tag an dem man sich daran erinnern soll, dass der letzte Weltkrieg das Leben von 27 Millionen Russen und Russinnen gekostet hat. Hinzu kommen europaweit noch viele anderen, die leider die Gewalt der faschistischen Machtherrschaft dulden und über sich gehen lassen mussten. Elend, Zerstörungen und Abgrund. Ja, das bedeutet Krieg!
Vielen Dank im Voraus für deine Partizipation.
Unterstütze bitte ebenfalls unsere Aktion „Friedenstüchtigkeit statt Drecksarbeit“ von Nachdenken in Köln. Ein Flugblatt im Format DIN A5 Vorder- und Rückseite 4/4 in Farben kannst du hier herunterladen und ausdrucken (lassen). Bis zu zehn Flugblättern schicken wir dir gerne kostenfrei zu. Frage uns bitte gerne jederzeit hier.
Deine Ideen, Impulse und vor allem deine Unterstützung sind uns wichtig. Willst du uns mal persönlich in unserem Gesprächskreis kennenlernen?
Wir treffen uns zwei Mal monatlich an einem Donnerstag immer an geraden Wochen, und haben eine menge Spaß zusammen, uns am politischen Leben aktiv zu beteiligen. Wir laden dich gerne beim nächsten Treffen ein. Schicke uns ganz einfach hier eine kurze Nachricht mit deinem Wunsch zur Teilnahme, und wir schicken dir sehr bald eine persönliche Einladung!
Vielen Dank für dein Interesse und deine Mitwirkung am European Peace Project!
- Pedro Sanchez, Il faut sauver le multilatéralisme (Multilateralismus muss gerettet werden), Le Monde Diplomatique, S. 16, April 2026 ↩︎

